Nutzungsarten

Du brauchst ein Hörgerät, um Deine Mitmenschen wieder gut zu verstehen. Außerdem möchtest Du Klingeln gut hören und Musik besser genießen.

Aber die modernen Hörgeräte – vor allem der höheren Klassen – können viel mehr. Dafür braucht man z.T. Zusatzgeräte, die längst nicht alles leisten, was man eigentlich erwartet.
Hier stelle ich einige Nutzungsarten vor, die ich mir wünsche und die ich ausprobiert habe – mit Genuss und Ärger:

  • Telefonanrufe vom Smartphone annehmen
    Das funktioniert bei allen Geräten sehr gut. Beim iPhone kann man jeden eingehenden Anruf auf das Hörgerät oder den leisen/lauten Lautsprecher des iPhones leiten.
    Die Tonqualität ist eher besser als vom Telefon. Man kann also locker das Telefon vor sich liegen haben und freihändig telefonieren.
  • Ton vom Smartphone streamen: In einer Warteschlange mal Nachrichten hören oder Musik hören ohne zum Smartphone-Kopfhörer wechseln zu müssen
    Das klappt ebenfalls völlig unproblematisch (Made for iPhone).
    Der Ton für Musik ist allerdings systembedingt sehr mäßig, d.h. dünn und blechern.
  • Ton vom TV streamen: Für individuelle Lautstärkeregelung
    Das kann nur Phonak ohne Zusatzgerät. 
    Allerdings ist die Tonübertragung nicht synchron mit dem Bild und damit sehr unbefriedigend. Wenn der TV-Lautsprecher läuft, ist es unbrauchbar.
    Für die anderen Hörgeräte benötigt man einen Streamer, der i.a. mit einem Kabel an den TV angeschlossen ist.
    Die Tonqualität reicht für Sprache, Musik bleibt systembedingt dünn und blechern – auch beim „Dolby“-Gerät Streamline TV.
    Vgl. Streamline Mic und TV  sowie   Resound Multi Mic
  • Ton vom PC/Mac streamen: Headset-Ersatz für Videokonferenzen, Musik hören (schlechte Qualität)
    Das geht im Prinzip mit TV-Streamern (getestet Signia) und Fernmikrophonen (getestet Signia und Resound)
    Meine Erfahrungen waren jedoch sehr ernüchternd. Ich werde weiter testen und berichten.